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Firmenchronik: 1926 - 1945
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Weimarer Republik und 2. Weltkrieg
Im Jahre 1927 kaufte Karl Westphal das Gewerbegrundstück Wächterstieg 7. 25 Jahre lang hatte der Betrieb seinen Sitz in der Wallgartenstraße. 1929 zog man schließlich in das größere Gebäude am Wächterstieg um.
Bald darauf, am 1. April 1930, übernahm Karl dann von seinem Vater Heinrich die Geschäftsleitung.
Karl Westphal sen. wurde 1934 zum Obermeister der Dachdecker-Innung gewählt und bekleidete dieses Amt bis 1956.
1939 folgten mit Ausbruch des 2. Weltkrieges schwere Zeiten, Karl wurde vom ersten Tage an zu den Waffen gerufen.
Der mittlerweile 70jährige Opa Heinrich musste den Betrieb während der Kriegsjahre aufrecht halten und ließ sich daher am 3. Oktober 1940 erneut in die Handwerksrolle eingetragen.
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Karl I. Westphal |
1943 also noch im Krieg heiratete Witwer Karl I. die Bankangestellte Emma Dubenkropp aus Lehrte.
Aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, baute er mit seiner Frau das Geschäft neu auf. Für den Dachdeckerbetrieb gab es nun reichlich zu tun, da viele zerstörte Gebäude repariert, neu eingedeckt oder neu
gebaut werden mussten.
Damit begann der eigentliche Aufstieg des Dachdeckerbetriebes Westphal.
So wurden unter anderem folgende Aufträge erledigt: Die Kreissparkasse in Lehrte, die damalige Mittelschule in Burgdorf, die durch Bomben zerstörten Gebäude des Amtsgerichtes Burgdorf und der ehemaligen Spar- und Darlehnskasse sowie das Rathaus 1 in der Marktstraße zur damaligen Zeit waren das schon Großbauten.
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